(19. Juni – 31. Juli 2015)
Die Ausstellung „STRUKTUREN“ im Sommer 2015 widmete sich dem Dialog zeitgenössischer bildhauerischer, grafischer und interdisziplinärer Positionen. Im Zentrum der Schau stand die Auseinandersetzung der Künstler*innen mit Formgebung, Ordnung und räumlichen Systemen sowie deren Zusammenspiel mit der Natur des Skulpturengartens. [1, 2]
Agnes Christine Katschner zeigte in diesem Kontext ihre Arbeiten (unter anderem an der Schnittstelle von Grafik, Fläche und Raum) gemeinsam mit dem österreichischen Bildhauer Markus Redl und dem spanischen Künstler José Luis Vicario. [1, 2]
Ihre Arbeiten zur Ausstellung „Strukturen“ sind Auseinandersetzungen mit umweltpolitischen Themen sowie mit Theorien des Postrukturalismus. Einige Werke beziehen sich auf die Wahrnehmung und die Konstitution des Subjektes. Nach Jacques Lacan ist das „ich“ nicht einfach das „Authentische“ sondern strukturell geprägt und unterteilbar in: Je/ moi (Ich als ein Anderer im Spiegel/ das Ich-Ideal, Imago, das außerhalb des Körpers und unerreichbar ist).
Die Methodik, die Entwicklung der Bilder, ist beeinflusst von der fernöstlichen Kalligraphie und Tuschemalerei. Francois Cheng, ein Schüler von J. Lacan analysierte die chinesiche Malerei als Sprache, als Denken in Aktion, wobei „Perspektive“ eine geistige Gestaltung meint, gegliedert etwa in Gleichgewicht/Kontrast, fern/nah, Fülle und Leere…
Ausstellungstitel: STRUKTUREN / STRUCTURES
Ausstellungsdauer: 19. Juni – 31. Juli 2015
Vernissage: Freitag, 19. Juni 2015, von 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: kunstGarten Graz (Payer-Weyprecht-Straße 27, 8020 Graz)

